Zeitbombe Mensch
Weitere 2 Grad Erwärmung, eine Katastrophe für alles Leben!
Heute bevölkern 6,8 Milliarden Menschen die Erde. Im Jahre 2020 werden es über acht Milliarden sein, wenn es so weiter geht wie bisher.
Heute haben wir noch 13,4 Millionen Quadratkilometer Ackerland, das reicht jetzt schon nicht mehr zur Ernährung aller Menschen. Durch die weitere Wüstenausdehnung und Erosion werden sich die Ackerflächen bis 2020 um zwei bis drei Millionen qkm reduzieren. Um zu erkennen, von was dann die Menschen leben sollen, reicht das für alle Menschen einfache, bereits in der ersten Schulklasse gelernte "Ein-mal-eins". Bis 2020 müssen wir mit 2 Grad Erwärmung rechnen, nicht wie die Gummibandrechnung der Politiker, die das Ergebnis bis 2050 hinaus ziehen wollen. 2 Grad weitere Erwärmung haben wir nach jetzigen Erkenntnissen in diesem Jahrzehnt.
Wir haben nur noch maximal 8-10 Jahre oder weniger, in der Folge hat die Menschheit nicht nur verheerende Klimakatastrophen zu erleiden, sondern auch gewaltige Ernährungsprobleme, weil durch den Wohlstandswahnsinn der zivilisierten Menschheit in der globalisierten Welt jeglicher Verstand, besonders von der Obrigkeit, verloren ging.
Jetzt kommt alles knüppeldick.
Wenn die Bevölkerungsexplosion und die Erwärmung nicht gestoppt wird, drohen Völkerkriege um den Rest von sauberem Trinkwasser und unvergifteter Erde. Es herrschen dann apokalyptische Zustände, unregierbare Monsterstädte, Hungerweltkriege und die irreparable Zerstörung der Umwelt. Diese Entwicklung ist genau so gefährlich einzuschät-zen, wie die Ölverseuchung der Meere, die Vergiftung des Wassers und der Böden, das Zudrehen des Lufthahnes durch die weitere Zerstörung des Planktons im Meer und Abholzen der Urwälder, (unsere Sauerstoffquellen).
2009 wurden pro Jahr Urwälder in einer Fläche größer als Deutschland abgeholzt, die weitere Ausdehnung der Wüsten um über 600.000 qkm die Folge (eine Fläche größer als Frankreich). Auch die zunehmenden Stürme und Überflutungen im Wechsel mit wochenlangen Hitzeperioden und mit Temperaturen über 40°C sind Ergebnisse der Erwärmung. Das hat schlimme Folgen: Durch das Austrocknen der Flüsse können unsere Atom, Gas und Kohlekraftwerke nicht ausreichend gekühlt werden. Deren Anteil an der Stromversorgung beträgt 80-85%. Alle Drei sind Verbrennungskraftwerke und müssen gekühlt werden. Ohne ausreichende Wasserkühlung müssen sie zurückgefahren oder ganz abgeschaltet werden. Dadurch kann es wochenlangen Stromausfall geben, nur die heutige Gesellschaft ist total vom Strom abhängig - eine Katastrophe, weil ohne Strom fast nichts mehr geht. Keine Heizung, kein Wasser, kein Kühlschrank, kein Fernsehen usw. usw.
Die weitere Erwärmung löst eine folgenschwere Kettenreaktion aus!
Durch das begonnene Auftauen der Perma Frostböden in Sibirien, Alaska und Kanada entweichen viele Millionen Tonnen dort im Eis gebundenes Methangas. Dieses Methangas erhöht die Erwärmung der Atmosphäre im Verhältnis zum Kohlendioxid um das Dreiundzwanzigfache. Das bedeutet, dass jedes Methanmolekül die Wirkung um 23 CO2 Moleküle erhöht. Durch die Überdüngung der Äcker mit Stickstoff und Phosphat entsteht Lachgas, ein Treibhausgas, das rund 310-mal so schädlich ist wie Kohlendioxid.
Die Menschen sind Mitverursacher der steigenden Erwärmung, indem sie immer mehr fossile Rohstoffe, (Kohle, Erdöl, Erdgas und Holz) zur Strom-, Wärme- und Treibstofferzeugung verwenden, obwohl es für alle Energien andere Lösungen gibt, ohne Umweltschädigung und ohne Luftvergiftung.
Die Folgen sind bereits jetzt verheerend, das Klima spielt verrückt:
Die große Gefahr der weiteren Erwärmung wurde von der Politik und den Menschen durch den globalisierten Wachstumswahnsinn mit immer mehr Energieverbrauch einfach nicht Ernst genommen. Jetzt bekommen alle die Quittung. Kälte- und Schneerekorde in Asien, Europa und Nordamerika, Hitzewellen bis 45° und Dürre in Südamerika. Diese Veränderungen sind erst der Anfang nach etwa ein Grad Erwärmung des letzten Jahrhunderts. Jetzt kann sich jeder ausrechnen was passiert, wenn innerhalb 10 Jahren zwei weitere Grad hinzukommen. Das sind die Gründe, warum unsere Ökosysteme kippen können, davor hat der AEVU bereits vor zehn Jahren gewarnt. Jetzt ist auch beim WWF und bei Ökoinstituten Alarmstufe rot.
Sie fragen sich, wieso bei der Erwärmung so hohe Kälteperioden?
Durch die globale Erwärmung gibt es mehr Wärmeenergie in der Atmosphäre. Der damit verbundene Energieaustausch sorgt unter anderem für die extremen Wetterbedingungen mit starken Strömungen. Die Hitze auf der Südhalbkugel der Erde gehört ebenso dazu wie die Kälte im Norden.
Kippt jetzt unser ganzes Klima ins Extreme?
Namhafte Experten und Institute warnen davor, dass wichtige Ökosysteme ohne Vorwarnung zusammenbrechen könnten. Forscher sprechen von Kipp-Punkten. Laut WWF sind besonders die Regenwälder in Südamerika, die Arktis, der Golfstrom, das grönländische Inlandeis und der Sommermonsun gefährdet. Wenn diese Ökosysteme kippen, würden sie sich nie mehr erholen. Auf die Frage, wann es zum Kippen kommt? Solche Prozesse sind nicht vorhersehbar, sie können innerhalb kürzester Zeit passieren, beim Golfstrom fast stündlich, dann wird ganz Europa zur Dauereiswüste.
Was sollte und kann jeder tun? Helfen Sie mit, dass die fossile Verbrennung schnell gebremst wird. Unterstützen auch Sie als Mitglied den AEVU. Mit starkem Druck von der Basis kann sehr viel erreicht werden, zumal alternative Produkte auch preiswerter sind.